Die Häufigkeiten werden wie folgt angegeben:
Sehr häufig: ≥10%, häufig: ≥1% <10%, gelegentlich: ≥0,1% <1%, selten: ≥0,01% <0,1%.
In klinischen Studien erhielten mehr als 9500 Patienten Levitra. Die Nebenwirkungen waren überwiegend vorübergehender und leichter bis mässiger Natur. Die häufigsten, bei ≥10% der Patienten aufgetretenen Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Flush.
Folgende Nebenwirkungen wurden bei klinischen Studien beobachtet:
Selten: anaphylaktische Reaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen.
Gelegentlich: Anstieg der Kreatinkinase.
Selten: Angstgefühle, Amnesie.
Sehr häufig: Kopfschmerzen (10,4%).
Gelegentlich: Schläfrigkeit.
Selten: erhöhter Muskeltonus, Krampfanfälle.
Gelegentlich: Sehstörungen (vorwiegend visuelle Störungen, aber auch erhöhte Lichtempfindlichkeit), Konjunktivitis, Farbensehen (siehe unten), feuchte Augen.
In einer Studie zur Untersuchung des Sehvermögens unter der doppelten empfohlenen Maximaldosis von Vardenafil traten eine Stunde nach der Einnahme bei einigen Patienten leichte und vorübergehende Beeinträchtigungen des Farbunterscheidungsvermögens im Blau/Grün- und Purpur-Bereich auf. Diese Beeinträchtigungen besserten sich nach 6 Stunden und waren nach 24 Stunden nicht mehr nachweisbar. Die Mehrzahl der Patienten empfand subjektiv keine Veränderung des Sehvermögens.
Herz-Kreislauf
Sehr häufig: Flush (11,3%).
Gelegentlich: Hypertonie, Hypotonie, orthostatische Hypotonie, Tachykardie, Palpitation.
Selten: Synkope, Angina pectoris, Myokardischämie.
Häufig: verstopfte Nase.
Gelegentlich: Dyspnoe, Epistaxis.
Selten: Larynxödem.
Häufig: Dyspepsie, Übelkeit.
Gelegentlich: anormale Leberfunktionswerte, GGTP-Erhöhung.
Gelegentlich: Gesichtsödem, Photosensibilität, Exanthem.
Gelegentlich: Rückenschmerzen, Muskelschmerzen.
Selten: Muskelsteifheit.
Gelegentlich:Priapismus.
Mit der 20 mg Dosierung traten bei älteren Patienten (≥65 Jahre) häufiger Kopfschmerzen (16,2% im Vergleich zu 11,8%) und Schwindel (3,7% im Vergleich zu 0,7%) auf als bei jüngeren Patienten (<65 Jahre).
Einzelfälle von Myokardinfarkt wurden in zeitlichem Zusammenhang mit der Vardenafil-Einnahme und sexueller Aktivität berichtet; es ist nicht bekannt, ob das Auftreten eines Myokardinfarktes direkt mit Vardenafil oder sexueller Aktivität, mit der zugrunde liegenden Herz-Kreislauf-Erkrankung des Patienten oder einer Kombination dieser Faktoren zusammenhängt. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Einnahme eines anderen PDE-5-Hemmers wurde darüber hinaus auch über ventrikuläre Arrhythmien, plötzlichen Herztod, transitorische ischämische Attacken und Hirnblutungen berichtet.
Im Rahmen der Marktüberwachung wurde im Zusammenhang mit der Einnahme von PDE-5-Inhibitoren (einschliesslich Levitra) über seltene Fälle von Sehstörungen bis hin zur vollständigen Erblindung (vorübergehend oder permanent) berichtet. Bei einem Teil dieser Fälle handelt es sich um eine nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION) (siehe «Warnhinweise/ Vorsichtsmassnahmen»).
Es liegen Einzelmeldungen über ein- oder beidseitige Hörminderungen bis hin zur (irreversiblen) Taubheit, teilweise zusammen mit Tinnitus und/oder Schwindel, vor. Ob diese in einem kausalen Zusammenhang mit der Einnahme von Levitra stehen, ist nicht geklärt.